Strophe1:
Früher samma furt, ham uns nix denkt,
durch d’Nacht, bis da Discobus uns hom lenkt.
Clubs, Bars – unser zweites Dahoam,
heut’ san’s leer, zua oder steh’n auf Instagram.
Freind ruf’n an: „Mach ma wieder wos!“
Doch kurz davor: „Sorry, mei Frau braucht mi doch.“
Familientermin, irgendwas mit de Kids,
und i steh’ do, mit mei’m G’fühl von vermisst.
Refrain:
Wo san’s hi, die Dog vo früher?
Wo man g’lebt hat, ohne Führer.
Jetzt lenkt uns der Alltag, die Pflicht,
doch im Herz, da brennt no des alte Licht.
Ja, ma wird älter, des is klar,
doch manchmal wünscht ma sich, es wär wia’s war.
Strophe2:
Mei Mama wird ruhiger, braucht langsam mi,
i seh in ihre Aug’n, wie die Zeit verzieht.
Sie war früher stark, jetzt fragst di: Wie lang?
Wie lang bleibt uns no Zeit, bis sie nimma kann?
Und i selber? Bin i echt schon so weit?
Zwischen Rechnungen, Sorgen und Einsamkeit.
Früher war i überall, heit bin i oft dahoam,
mit Gedanken, die in alte Nächte eini schrei’n.
Refrain:
Wo san’s hi, die Dog vo früher?
Wo man g’lebt hat, ohne Führer.
Jetzt lenkt uns der Alltag, die Pflicht,
doch im Herz, da brennt no des alte Licht.
Ja, ma wird älter, des is klar,
doch manchmal wünscht ma sich, es wär wia’s war.
Bridge:
Manchmal träum i von da Nacht,
wo ma nix g’plant ham und einfach g’lacht.
Freiheit im Kopf, kein Plan, koa Ziel –
nur der Moment, und des g’fühlt mit Stil.
Refrain:
Wo san’s hi, die Dog vo früher?
I trag’s in mir, wie a stiller Fühler.
Die Zeit nimmt viel, doch gibt a was z’rück:
Erinnerung’n, Schmerz und a Stück vom Glück.
Outro 2x:
Früher war alles laut – heit is oft stumm,
doch irgendwo drin, bleib i jung, bleib i krumm.
Und wenn’s Leben mi packt und i koan Plan mehr hab, dann denk i an früher – und hob’s no im Grab.
